Koptisch gebundenes Buch – Wachsumschlagseiten in kräftiger Materialität, durchzogen von Spuren reiner Rohpigmente.
Die koptische Bindung gilt als eine der ältesten bekannten Buchbindetechniken der Welt, die den Übergang von der Papyrusrolle zum gebundenen Buch (Codex) markierte und stammt aus dem aus dem 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr. – aus dieser Epoche stammen die ältesten bekannten Beispiele.
Rückseite des Buches mit frakturalen Segmenten, teils als Collage eingebunden und in der Materialität gebrochen ins Gesamtgefüge integriert.
Feinstes Papier, in sorgfältiger Handarbeit zugeschnitten und so bearbeitet, dass es zu einem Konvolut für die koptische Bindung gefasst werden konnte. Auch die Zwischenpapiere sind handgefertigt und mit hochkonzentrierten Pigmenten eingefärbt.
Detailansicht der Front – Schichtungen aus Wachs, in unterschiedlichen Techniken aufgetragen.